Die Tage werden kürzer, draußen ist es kalt und der erste Schnee ist gefallen... bleiben wir hier und kuscheln. Pink Floyd - Wish You Were Here

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Bert Jerred - Persian Blue Gerade hat Bert Jerred eine neue Single veröffentlicht. Den Song des aus Oswego (USA) stammenden Gittaristen und Songwrighters könnt Ihr hier anhören und herunterladen: Jamendo

Und alles für Umsonst, da es unter der Creative Common Lizenz - wie alle Musik bei Jamendo - veröffentlicht ist. Wobei sich Bert natürlich über den einen oder anderen Donat freuen würde
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Category:
Kabarett
Holt die Kinder und die Wäsche rein, schließt Türen und Fenster, der Papst kommt! Hagen Rether - Der nette Hardliner aus Altötting

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Kunst & Handwerk von Uwe Wybierala Eine Spindelpresse aus dem Jahre 1890 gehört zum schweren Gerät welches Uwe Wybierala auf seinen Reisen zu den Märkten und Vorführungen in der ganzen Bundesrepublik mitführt. Der Kunsthandwerker aus Rheinbach prägt dort Münzen mit Motiven passend zum Ort oder Veranstaltungsthema. Zum Beispiel bei einem Stadtjubiläum erhalten die Marktbesucher dann eine Münze mit Logo und den Jahreszahlen als Erinnerung. Neben den Münzen fertigt der gelernte Werkzeugmacher auch Siegel und Prägestempel mit denen man wie in früheren Zeiten Briefen und Schriftstücken eine persönliche Note verleihen kann. Und für die Gravur von Schmuckstücken wie Ringen und Armreifen besitzt er dann eine Gravurmaschine, mit der er ebenfalls Vorort arbeitet.
Uwe Wybierala an seiner Münzpresse  Münzprägung
Uwe Wybierala in seinem Münzpräge-Stand  Münzprägung beim historischen Handwerkermarkt in Kempen
Gravurmaschine  Schmuckgravur
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Historischer Handwerkermarkt in Kempen Jedes Jahr am zweiten Wochenende im Oktober findet auf dem Buttermarkt in Kempen ein historischer Handwerkermarkt statt. In diesem Jahr gesellten sich zu den vorführenden Handwerkern bei strahlenden Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auch wieder einige mittelalterliche Fahrensleute mit ihren Ständen in der Kuhstraße. Für das leibliche Wohl gab es Bier, Wein und Brot und für den Gesang sorgten Igor der Schlendrian an der Laute, Tamino der Gaukler an Flöte und Trommel und Reinhard von Westerburg an den Sackpfeifen. Scherenschleifer Jan Lippinkhof kam dieses Jahr ohne seinen alten Schleifwagen, da er sich nach einer Erkrankung noch schonen muß. Ebenso fehlte Fuhrmann Harald Rubow, der Schwager aller Deutschen, mit seiner alten Postkutsche. Im Sommer verungückte er auf der Fahrt zu einen Markt mit seinem Transport-LKW beladen mit Kutsche und Pferden. Bei dem Unfall verlor er eines seiner Pferde und wurde selbst schwer verletzt, hat aber soweit alles überstanden so daß er sich auf die nächste Marktteinahme vorbereite. Ich wünsche beiden Gute besserung und hoffe sie bal auf einem der nächsten Märkte in alter Frische wiederzutreffen.
Mittelalterliche Musikanten beim historischen Handwerkermarkt in Kempen  Mittelalterliche Musikanten
 Stellmacher Erwin Neth
 Korbflechtmeisterin Gaby Dingels
 Kunstschmied Thomas Holzmann
 Schmiedemeister Heinz Billen
 Traumzauber in Flaschen
 Die historische Bäckerei
 Mittelalterlager auf der Kuhstraße
 Balthasar vom Mausroulett vertreibt sich die Zeit bis die ersten Spieler kommen mit jonglieren
 Mittelalterliche Musikanten auf dem Buttermarkt
Harald Rubow mit seiner alten Postkutsche  Harald Rubow mit der Hasetaler Postkutsche
 Scherenschleifer Jan Lippinkhof
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Rees »Staatlich anerkannter Ausflugsort« dieses, der ältesten Stadt am unteren Niederrhein verliehene Prädikat ermöglicht den Einzelhändlern der Stadt Rees ihre Geschäfte an bis zu 40 Sonntagen im Jahr zu öffnen und damit an die wirtschaftliche Blütezeit des 15. und 16. Jahrhunderts anzuknüpfen, als Rees - vom Kölner Erzbischof 1228 zur Stadt erhoben - zu den wichtigsten Städten des Herzogtums Kleve gehörte. Zuvor war die Stadt von spanischen und niederländischen Besetzern mit Befestigungsanlagen versehen worden, von denen heute noch Teile vorhanden sind und beim Stadtrundgang besichtigt werdern können. Beim Wiener Kongress wurde dann der Kreis Rees gebildet und Rees für 26 Jahre Kreisstadt, denn 1842 wurde der Kreissitz dann nach Wesel verlegt, behielt aber bis zu seiner Auflösung bei der kommunalen Neuordung von 1975 und der Zuordnung zum Kreis Kleve den gleichen Namen: »Kreis Rees, Sitz in Wesel«. In den letzten Jahren hat Rees sich zur Skulpturenstadt entwickelt, in den Skulpturenparks der Stadt können Künstler aus Deutschland und den Niederlanden ihre Werke präsentieren. Und auch die Museen der Stadt locken mit interessanten Angeboten zum Besuch, im Reeser Bürgerhaus wurden 2007 Werke des spanischen Malers Savador Dalí in einer Ausstellung namens »Der andere Dali « vorgestellt. Zudem lädt die Rheinpromenade mit seinen zahlreichen Cafés zum Spaziergang ein oder man begibt sich auf einen Ausflug mit einem der Rheinschiffe die vom Schiffsanleger starten. Und nicht zuletzt verbindet die Rheinfähre »Inseltreue« zwischen Rees-Grietherort und Kalkar-Grieth die »Fahrradfreundliche Stadt« mit linken Ufer des Rheins.
Rees, älteste Stadt am unteren Niederrhein  Rheinpromenade
 Wehrturm am Froschteich
 Froschteich mit Stadtmauer
Im Skulpturenpark  Piranha, von Joachim Röderer
Dali-Ausstellung im Reeser Bürgerhaus  Der unbekannte Dali
 Rheinprmenade
 Reeser Rheinwiesen
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»Stadt Wachtendonk« Nahe der niederländischen Grenze, nördlich des Naturparks Schwalm-Nette liegt die Gemeinde Wachtendonk, sie besteht aus einigen kleinen Bauernschaften und den Ortschaften Wankum und Stadt Wachtendonk, zwar besaß Wachtendonk nur bis 1794, bis zur französischen Besetzung Stadtrechte, jedoch bildete der Gemeinderat 1997 die zwei Ortschaften von der die eine den Vornamen »Stadt« erhielt. Die aus einer Wasserburg der Vögte (Vogtendonk = Wachtendonk) der kölnischen Kurfürste hervorgegange Stadt war schon bevor die Franzosen kamen ein Schauplatz häufiger kriegerischer Auseinandersetzungen und entweder unter spanischer oder niederländischer Herrschaft. Hierbei wurde die inzwischen zur Festungsanlage erweiterte Burg nach Ende des spanisch-niederländischen Unabhängigkeitskrieges von den Siegern geschleift. Und weitere 100 Jahre später nach Ende des Spanischen Erbfolgekrieges übernahmen dann die Preußen - mit einer Unterbrechung von 1794 bis 1815 durch Napolen - das Kommando und Wachtendonk gehörte dem Herzogtum Geldern an. Der aus diesem Herzogtum gebildete Kreis Geldern wurde dann 1975 dem Kreis Kleve zugeschlagen, an dessen südlichen Rand Wachtendonk nun liegt. Neben der Burg Wachtendonk, deren Ruine wieder freigelegt worden ist, bietet der Ort mit seiner komplett unter Denkmalschutz gestellten Altstadt ein malerisches Bild für Ausflügler und Touristen, was wohl auch daran liegen mag, daß sich die Straßenführung seit über 300 Jahren nicht mehr geändert hat.
Die Ruine der Burg  Burg Wachtendonk
 Plan der Burg Wachtendonk
In der Altstadt von Wachtendonk  Pulverturm
 Bruchstraße
 Rathaus
 Bruchstarße
Wachtendonk im Kreis Kleve am Zusammenfluß von Niers und Nette  Die Niers in Wachtendonk
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Feste Zons Die Feste Zons, vermutlich hervorgegangen aus einer merowingischen Siedlung, gehört zu den besterhaltenen spätmittelalterlichen Stadtanlagen am Niederrhein. Nach der Befestigung im 13. Jahrhundert und der Verlegung des Rheinzolls von Neuss an die neuen Wehranlagen durch den Kölner Erzbischof wurde die Zollfestung Zons 1372 zur Stadt erhoben. Die Bauarbeiten an den Zolltürmen und der Stadtmauer dauerten bis ins 15. Jahrhundert an. Von den drei Statdttoren sind noch das Rheintor und das Schloßtor erhalten, ebenso wie fünf Türme von denen einer schon im Spätmittelalter zu einer Windmühle, die bis 1907 in Betrieb war, umgebaut wurde. In der rheinseitigen Stadtmauer sind auch noch zwei Wachtürme, die Pfefferbüchsen zu sehen. Nach der französischen Herrschaft von 1794 bis 1815 wurde Zons preußisch und dem Landkreis Neuß zugeordnet und ist seit der Eingemeindung von 1975 ein Stadtteil von Dormagen im Rhein-Kreis Neuss. Schon vor Beginn der Alstadtsanierung in 1972 war die Stadt (heute nur noch Titularstadt) zu einem beliebten Ziel für Ausflügler und Touristen geworden, die mit einem Schiff der Rheinschiffahrt angereist, die Besichtigung der mittelalterlichen Feste mit einem Besuch der vielen Gaststätten und Cafés verbinden. Außerdem ermöglicht eine Autofähre die Überfahrt über den Rhein nach Düsseldorf-Urdenbach.
An der Schloßstraße  Schweinebrunnen
Bronzeschweine von Herbert Labusga am Schweinebrunnen in Zons  Schweine in Zons
 Juddeturm
Windmühle an der Stadtmauer von Zons, auf einem Wehrturm erbaut, bis 1907 in Betrieb  Mühlenturm
Das Schloßtor in Zons, Eingang zur Freilichtbühne  Schloßtor
An der Rheinstraße in Zons  Vorm Rheintor
 Torschenke
 Fachwerkhaus
 Altes Zollhaus
Wendelstraße in Zons  Wendelstraße
An der Pfarrkirche in Zons  Kirchplatz
Der Rheinturm oder Zollturm oder Petersturm genannte Turm am Rheintor in Zons  Stadtmauer & Zollturm
Die Außenseite der Stadtmauer in Zons von der Rheinseite  Pfefferbüchse
Der Eingang zum Jüdischen Friedhof in der Zonser Heide  Jüdischer Friedhof
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Schloß Moyland Das neugotische Schloß Moyland bei Bedburg-Hau im Kreis Kleve wurde 1339 erstmals in einer Besitzurkunde erwähnt. Ende des 17. Jahrhunderts kam das Wasserschloß dann in den Besitz der Brandenburgischen Kurfürsten und Preußischen Könige. So traf dort Friedrich II. den französichen Philosophen Voltaire, um mit ihm über die Einrichtung einer Philosophenakademie im Schloß zu debattieren. Die nachfolgenden Besitzer, die niederländische Familie von Steengrachts, schenkten 1990 das 1945 von Soldaten geplünderte und verwüstete Schloß der Stiftung Museum Schloß Moyland. Nach der Instandsetzung durch die Stiftung beherbergt es die Kunstsammlung der Brüder van der Grinten - Werke moderner Kunst bei denen die fast 5000 Arbeiten von Joseph Beuys den Hauptteil der Sammlung ausmachen und die größte Werkschau des in Krefeld geborenen Künstlers darstellt. Zudem werden Teile des Schlosses ebenso wie der Schloßpark mit seinen Eichen- und Lindenalleen für Veranstaltungen wie Konzerte und Hochzeiten genutzt - nach der Trauung im inneren, dem Zwirnersaal, bildet dann der Backsteinbau im Tudorstil als nostalgische Kulisse den Hintergrund für die Hochzeitsfotos. Und in der Adventszeit findet im weihnachtlich beleuchteten Schloßpark ein imposanter Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt mit Ausstellern aus ganz Europa statt.
Schloß Moyland  Vorplatz und Eingang mit Brücke
 Eingang von der rechten Seite
 Eingang mit Brücke von der linken Seite
Skulpturenpark Schloss Moyland  Goldene Amphore im Schloßgraben
 Welche Taube hat da was fallen lassen
Museum für moderne Kunst Schloß Moyland  Bild von Joseph Beuys im Treppenhaus von Schloss Moyland
Weihnachtsmarkt Schloß Moyland  Weihnachtlich beleuchtetes Schloß Moyland
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Albumera Der Wind blies kräftig in die dunklen Wolkenbündel hinein und trieb sie auseinander, so daß schon einzelne Sonnenstrahlen durch die Löcher dazwischen schon wieder hindurchschimmerten und die noch feuchte Luft schnell erwärmten. Während des Gewitters hatte Cordula im dichten Unterholz vor dem niederprasselnden Regen Unterschlupf gesucht, ganz hatte es den Regen zwar nicht abhalten können, doch ihr weißes Kleid hatte nur wenig von der Nässe abbekommen und ihren roten Locken gaben die Regentropfen noch mehr Glanz als sonst. Von den eindringenden Sonnenstrahlen aufgefordert setzte sie nun ihren Weg durch den Buchenhain fort. Aus allen Richtungen drangen Vogelstimmen zu ihr herüber, die jubilierend, die Wiederkehr der Sonne begrüßten und auch ihr war zum singen zumute, so leicht fühlte sie sich. Wenn sie die Zweige die ihr den Weg versperrten auseinanderdrückte, spritzte das Wasser von den zurückschnellenden Blättern auf sie herab. Ein kleiner Tropfen traf ihr Kinn und glitzernd von der Sonne angestrahlt rann er über die leicht fröstelnde Haut an ihrem Hals herunter. All dies lies sie immer beschwingter werden. Es war ihr nicht so ganz klar warum sie, heute morgen, vom Weg ab, einem inneren Drang folgend, einfach in den Wald hineingelaufen war , das Unwetter war ja schon abzusehen gewesen, unvernünftig hatte sie gehandelt. Doch jetzt schien ja alles überstanden, zwar noch halb nass, aber in der von der schwüle befreiten Luft, fühlte sie sich irgendwie gereinigt und von allem befreit und -musste ihren Weg fortsetzen. Plötzlich nahm sie vor sich ein Rauschen wahr, erst befürchtete sie ein neues Gewitter, doch dann lichtete sich der Wald und sie betrat eine Ebene die sich bis zu dem rauschenden Wasser eines durch den Regen angeschwollenen Flusses erstreckte. Als sie das Ufer erreichte, sagte ihr wieder diese innere Stimme, sie müsse zur anderen Seite hinüber, aber zum durchwaten war der Fluß zu tief, zum durchschwimmen die Strömung zu stark. Aus dem Wasser ragten Felsblöcke empor und das Wasser wirbelte und schäumte unruhig und bedrohlich um die Ränder der Steine herum. Gab es eine Brücke, eine Furt, in welche Richtung sollte sie gehen? Sie blickte sich suchend um. Und dann, wie aus dem Nichts erschienen, stand dort, nur ein wenig flussabwärts, ein Pferd, schnaubend und zu ihr herüberblickend, das schwarze Fell so glänzend wie ihr rotes Haar. Unwillkürlich näherte sie sich dem Tier, daß weder zurückwich noch sonst irgendwelche Scheu zeigte, sie vielmehr fordernd anschaute, so als hätte es die ganze Zeit auf sie gewartet. Sie ging die Wiese hinunter und neben ihm stehend streckte sie den Arm aus und tätschelte die Schnauze des Pferdes, das erfreut schnaubte und die wallende Mähne hin und her schüttelte. Und obwohl sie noch nie auf einem Pferde gesessen hatte, ging sie wie selbstverständlich neben das Tier, griff in die Mähne und zog sich hoch und saß dann stolz emporragend auf seinem Rücken. Die nun langsam untergehende Sonne spielte mit diesem Farbenbild: dem schwarzen Rappen, Cordulas weißem Kleid, ihren roten Haaren und der dazwischen liegenden goldgelb schimmernden Haut. Sie beugte sich vor und ohne zu wissen was sie tat flüsterte sie in die Ohren des Rappen: „Albumera, bring mich auf die andere Seite des Flusses!“ Und ohne zu zögern galoppierte der so aufgeforderte los, flog entlang dem Flussufer und Cordula musste sich in seiner Mähne festkrallen um nicht herunter zu fallen. Und erst als sie schon einige Meilen hinter sich gebracht hatten, wurde ihr bewusst daß sie dieses unbekannte Pferd mit einem Namen benannt hatte: „Albumera! AL BU ME RA!. War das überhaupt ein Name, und wenn dann der Name dieses Pferdes? Aber, wenn es nicht sein Name war, warum ist denn dann losgelaufen. Vielleicht nur aus Panik, weil es noch nie einen Menschen auf sich getragen hat. Nein dann hätte es mich sofort wieder abgeworfen. Also bringt es mich zur anderen Seite des Flusses… Warum? ... was will ich dort? … warum muß ich dorthin? … was erwartet mich da?“ So wanderten ihre Gedanken während Albumera sie am Flussufer entlang trug, die Sonne sich mehr und mehr senkte, um bald in einem gleißenden Rot hinter den Bergen zu verschwinden...
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Category:
Politik
Aus dem Grundgesetz von F. K. Waechter »Ja, das ist die Polizei in Stuttgart« Stuttgarter Polizeisprecher Keilbach in den Nachrichten: Bericht zu Stuttgart 21
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Kunsthandwerk
Holzschnitzer Anton van der Aar Menschen, Tiere, Windmühlen, das sind die Motive die der niederländische Holzschnitzer Anton van der Aar für seine Spekulatiusformen verwendet. Seit fast 20 Jahren schnitzt er nun schon aus Birnen-, Buchen- und Apfelholz die Backformen für das leckere Weihnachtsgebäck. Früher haben er und seine Frau die Formen immer beim Bäcker gekauft, aber irgendwann gab es die nicht mehr und Anton van der Aar begann sie selbst herzustellen. Es dauerte nicht lange und sein Hobby wurde zum Beruf und seit dem verkauft er zusammen mit seiner Frau die kleinen Kunstwerke auf Kunst- und Handwerkermärkten in Deutschland. Doch nicht nur bei der Schnitzerei kann man ihm auf den Märkten zusehen - er füllt auch die Formen mit Spekulatiusteig und backt frischen Spekulatius, den er den großen und kleinen Besuchern zum probieren anbietet.
Am Stand von Anton von der Aar  Spekulatiusformen nach tradtionellen und...
 eigenen Vorlagen
Anton von der Aar backt Spekulatius  Der Teig wird vorbereitet...
 geknetet...
 in die Form gepreßt
 und muß dann nur noch in den Backofen
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Hansestadt Wesel Dort gegenüber wo schon die Römer ihre Siedlung Colonia Ulpia Traiana (Xanten) errichteten, wo Lippe und der Wesel-Datteln-Kanal in den Rhein münden, liegt heute die Hansestadt Wesel. Enstanden aus einem Stützpunkt Kaiser Karl des Großen, erhielt Wesel 1241 die Stadtrechte durch den clevischen Grafen Dietrich. Aber erst durch den Beitritt zur Hanse begann der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt, zu der auch die Tuchherstellung durch calvinistische Flüchtlinge beitrug, die nach der Reformation aus den spanisch besetzten Niederlanden in das Stadtgebiet kamen um ihr Handwerk auszuüben. Für die freundliche Aufnahme übereichten Flamen und Wallonen, die nach Besserung der politischen Lage in ihre Heimat zurückkehrten, dem Magistrat zwei silbervergoldete Prunkpokale mit dem eingravierten Ehrennamen »Vesalia hospitalis« (Gastfreundliches Wesel). Durch die strategische Lage kam es im Laufe der Jahrhunderte immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen und unterschiedlichen Besatzungen von Spaniern, Niederländern, Franzosen und Preußen. Ende des 17. Jahrhunderts ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm I. die Stadt zur Festung umbauen. Teile dieser Anlage, die Zitadelle und das Berliner Tor sind heute noch erhalten und restauriert. Im ehemaligen Körnermagazin der Zitadelle befindet sich das Preußen-Museum NRW und in den Kasematten ein Museum zur Festungsgeschichte: Das Städtische Museum Abteilung Schillkasematte. Im Rahmen der preußischen Verwaltungsorganisation wurde Wesel 1816 dem Kreis Rees zugeordnet und wurde 26 Jahre später zur Kreisstadt ohne, daß der Name des Kreises geändert wurde: »Kreis Rees, Sitz in Wesel«. Erst bei der kommunalen Neuordnung 1975 wurde dann ein Gebiet - mit Teilen des ehemaligen Kreises Moers - konstruiert, dessen Kreisstadt Wesel heute ist. Zuvor im Jahre 1969 hatte sich das Stadtgebiet durch Eingemeindung vonn 19,63 km² auf 122,64 km² vergrößert. Zu Wesel gehören heute die Stadtteile Wesel, Büderich, Flüren, Bislich und Obrighoven. Im November 2009 wurde nach vierjähriger Bauzeit die Niederrheinbrücke - eine 336 Meter lange und 130 Meter hohe Schrägseilbrücke - eingeweiht. Die alte Brücke, 1953 aus einer Behehelfsbrücke entstanden, soll demnächst abgerissen werden. Die Radwege der Brücke sind linksrheinisch an die Radwege des Rheinvorlandes angebunden, auf denen man stromabwärts die Reste der historischen Eisenbahnbrücke Wesel zwischen Büderich und Ginderich erreicht. Die erhaltenen Brückenbögen gehören zur Route der Industriekultur.
Das Rheinufer in Wesel  Hansestadt Wesel
Fabrikgebäude an der Hafenstraße in Wesel mit dem Willibrordi-Dom im Hintergrund  Hafenstraße & Willibrordi-Dom
Die Festungsanlage in Wesel  Zitadelle
Preußisches Wappen am Tor der Zitadelle in Wesel  Wappen
Tor und Wallanlage der Zitadelle in Wesel  Tor und Brücke
Die Niederrheinbrücke zwischen Wesel und Büderich  Niederrheinbrücke
 Radweg
Reste der Historischen Eisenbahnbrücke Wesel bei Büderich  Historische Eisenbahnbrücke Wesel
Hotel und Restaurant »Wacht am Rhein« in Wesel-Büderich  Büderich
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Les Boukakes - Rock 'n' Raï aus Frankreich Arabisch-französische Texte zu orientalischen Melodien, eine Mischung aus Rock, Raï, Gnawa und Chaâbi - Die Musik der in Montpellier in Südfrankreich ansässigen Band »Les Boukakes« ist ähnlich gemischt wie die Nationalitäten ihrer Mitglieder, sie stammen aus Algerien, Tunesien und Frankreich. Ihr Name ist eine Fusion aus den zwei französischen Schimpfwörtern Bougnoul (abwertend für Araber) und Macaque (hässlicher Affe) und ist eine Antwort auf die Erfahrungen der Anfangszeit als Straßenmusiker. 1998 zogen sie durch Straßen und Clubs von Montpellier, mischten die Klänge arabischer Instrumente wie Oud, Flöte und Tablas mit denen westlicher E-Gitarren und Keyboards. Nachdem ihr zweites Album »Bledi« in 2005 erschien, begann ihr Aufstieg und sie tourten sie zu den Festivals in Europa, den USA und Kanada. 2007 wurden sie für den BBC World Music Award nominiert und in 2008 erschien ihr drittes Album »Marra«.Les Boukakes, das sind: Bachir Mokhtar (Gesang), Imed Alibi (Derbouka, Percussion), Stef Puech (Keyboards), Thierry Chadelle (Gitarre), Pascal Bonnafous (Schlagzeug), Bubulle Durafourd (Bass)
Les Boukakes beim 30. Folklorefest in Krefeld  Les Boukakes
 Les Boukakes
 Imed Alibi
 Bachir Mokhtar & Stef Puech
 Bachir Mokhtar
Stef Puech von Les Boukakes beim 30. Folklorefest in Krefeld  Stef Puech
Les Boukakes beim 30. Folklorefest in Krefeld  Les Boukakes
 Pascal Bonnafous
 Thierry Chadelle
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Die Kaiserpfalz in Kaiserswerth Rechtsrheinisch, zwischen Düsseldorf und Duisburg liegt der Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth in dem sich die vom salischen Kaiser Heinrich III. im Jahre 1045 gegründete Kaiserpfalz befindet. Bis zum 12. Jahrhundert war Werth eine Insel im Rhein auf der zuvor schon ein Benediktinerkloster gestanden hatte, und erst danach durch die Austrocknung des Rheinarmes an das Rheinufer angebunden. Im Jahre 1181 wurde Kaiserswerth zur Reichsstadt erhoben und bis 1424 vom späteren Besitzer, dem Kölner Kurfürsten zu einer mächtigen Festung ausgebaut. Bei den vielen Kriegen in der Folgezeit war Stadt und Festung eheblichem Beschuß und zahlreichen Belagerungen augesetzt und wurde 1702 zum Ende des Spanischen Erbfolgekrieges vom Sieger Johann Wilhelm II. (Jan Wellem) gesprengt. Die Ruine wurde danach als Steinbruch verwendet, und erst 1899 begann man mit ersten Restaurierungen, die dann 1967–1974 und 1998–2001 fortgesetzt wurden. Heute ist Kaiserswerth mit seinen zahlreichen Straßencafés ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger und Radler. Wozu auch die Rheinfähre beiträgt, deren Anleger sich südlich der Pfalz befindet und die Überfahrt zum linksrheinischen Meerbuscher Stadtteil Langst-Kierst ermöglicht.
Kaiserswerth vom linksrheinischen Ufer betrachtet  Links der Mühlenturm
Auf dem Suitbertus-Stiftsplatz in Kaiserswerth  Suitbertus-Stiftsplatz
 Tore
 Klemensplatz
Die Ruine der Kaiserpfalz in Kaiserswerth  Kaiserpfalz
 In der Kaiserpfalz
 Ruine
 Portalstein
 Das Quadrat ist der Standort des Bergfriedes
Rheinfähre zwischen Düsseldorf-Kaiserswerth und Meerbusch-Langst-Kierst, im Hintergrund die Flughafenbrücke (A46)  Rheinfähre & Flughafenbrücke
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Category:
Kabarett
Hörst Du schon die Sektkorken knallen?
Pink Floyd - Money
 Und weil heute Dienstag ist, noch ein Pispers dazu: Volker Pispers - Hartz IV Statistik
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Holzgraveur Werner Stahberg An einer speziell für diese Art der Holzgravur entwickeltem Gravurmaschine beschriftet der Troisdorfer Werner Stahberg Frühstücksbretter, Türschilder und Schlüsselbretter ebenso wie die von ihm gefertigten Kindergardroben und Wahnduhren. Neben der Beschriftung mit Namen versieht er seine Objekte mit »Zeichnungen«, meist Motive für Kinder, dabei wird das Werkstück von Hand an dem Schleifdorn entlang geführt. Nach der Gravur wird die Oberfläche geschliffen und stellenweise gebräunt oder mit dem Pinsel und Acrylfaben handkoloriert. Auf den Handwerkermärkten wie z. B. in Kempen oder auf dem Bonner Weihnachtsmarkt kann man ihm bei der Arbeit zuschauen.
Holzgraveur Werner Stahlberg beschriftet ein Frühstücksbrettchen  Holzgravur
 Fabian schaut gespannt zu...
 wie sein Name...
 auf dem Brettchen erscheint
 Holzgravur
 Werner Stahlberg beim historischen Handwerkermarkt in Kempen
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TerraZoo Rheinberg Seit über 10 Jahren werden im TerraZoo, einem privat geführten Zoologischen Institut und Reptilienhaus, in Rheinberg am linken Niederrhein, Reptilien, Amphibien und Wirbellose gezeigt. Bei den etwa 80 Arten wechselwarmer Tiere sind dies hauptsächlich Echsen, Schlangen, Schildkröten und Krokodile. Aber auch wirbellose Tiere wie Spinnen und Insekten oder Amphibien wie Kröten und Frösche werden in Terrarien mit mindestens drei einsehbaren Seiten präsentiert. Um den Tieren einen authentischen Lebensraum zu gewähren werden in allen Terrarien werden echte Pflanzen und Böden verwendet.Zudem gibt es einen Außenbereich, in dem europäische Landschildkröten, Kreuzottern, Zauneidechsen, Klapperschlangen leben. Im Winter bleiben nur die europäischen Tiere dort, wird aber für den Besucher geschlossen. In seiner Zooschule bietet der Zoo unterrichtliche Führungen an, in denen Kenntnisse über wechselwarme Tiere ebenso wie zur Haltung exotischer Tiere vermittelt werden. Neben zahlreichen Sonderveranstaltungen, wie Nachtführungen oder der Halloween-Party (der Zoo wird abgedunkelt, Taschelampe muß mitgebracht werden), kann auch eine spezielle Führung zum Kindergeburtstag mit verschiedenen Themenbereichen gebucht werden. Und im Außenbereich lädt das Rattlesnake Café, mit seinem exotischem Flair zum verweilen ein.
Im Terrazoo Rheinberg  Der Eingang zum TerraZoo in Rheinberg
 Chamäleon
 Agame
 Mamba
 Leguan
 Nashornleguan
 Grüner Leguan
 Klapperschlange
 Gürtelschweif
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