Feste Zons
Die Feste Zons, vermutlich hervorgegangen aus einer merowingischen Siedlung, gehört zu den besterhaltenen spätmittelalterlichen Stadtanlagen am Niederrhein.
Nach der Befestigung im 13. Jahrhundert und der Verlegung des Rheinzolls von Neuss an die neuen Wehranlagen durch den Kölner Erzbischof wurde die Zollfestung Zons 1372 zur Stadt erhoben. Die Bauarbeiten an den Zolltürmen und der Stadtmauer dauerten bis ins 15. Jahrhundert an. Von den drei Statdttoren sind noch das Rheintor und das Schloßtor erhalten, ebenso wie fünf Türme von denen einer schon im Spätmittelalter zu einer Windmühle, die bis 1907 in Betrieb war, umgebaut wurde. In der rheinseitigen Stadtmauer sind auch noch zwei Wachtürme, die Pfefferbüchsen zu sehen.
Nach der französischen Herrschaft von 1794 bis 1815 wurde Zons preußisch und dem Landkreis Neuß zugeordnet und ist seit der Eingemeindung von 1975 ein Stadtteil von Dormagen im Rhein-Kreis Neuss.
Schon vor Beginn der Alstadtsanierung in 1972 war die Stadt (heute nur noch Titularstadt) zu einem beliebten Ziel für Ausflügler und Touristen geworden, die mit einem Schiff der Rheinschiffahrt angereist, die Besichtigung der mittelalterlichen Feste mit einem Besuch der vielen Gaststätten und Cafés verbinden. Außerdem ermöglicht eine Autofähre die Überfahrt über den Rhein nach Düsseldorf-Urdenbach.
An der Schloßstraße

Schweinebrunnen
Bronzeschweine von Herbert Labusga am Schweinebrunnen in Zons

Schweine in Zons

Juddeturm
Windmühle an der Stadtmauer von Zons, auf einem Wehrturm erbaut, bis 1907 in Betrieb

Mühlenturm
Das Schloßtor in Zons, Eingang zur Freilichtbühne

Schloßtor
An der Rheinstraße in Zons

Vorm Rheintor

Torschenke

Fachwerkhaus

Altes Zollhaus
Wendelstraße in Zons

Wendelstraße
An der Pfarrkirche in Zons

Kirchplatz
Der Rheinturm oder Zollturm oder Petersturm genannte Turm am Rheintor in Zons

Stadtmauer & Zollturm
Die Außenseite der Stadtmauer in Zons von der Rheinseite

Pfefferbüchse
Der Eingang zum Jüdischen Friedhof in der Zonser Heide

Jüdischer Friedhof